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Mitgliederversammlung des Berliner Karate Verbandes am 13.03.2025

Aktualisiert: 24. März


Die Versammlung war recht gut besucht und dauerte vier Stunden. Eine Ursache für den Andrang und die Länge der Sitzung mag gewesen sein, dass Veysel Bugur vom Verein SC Banzai einen Antrag auf Abwahl unserer Präsidentin Kathrin Brachwitz gestellt hat. Am Ende wurde der Antrag mit einer ca. 2/3 Mehrheit abgelehnt und Kathrin bleibt Präsidentin des Berliner Karate Verbandes.

 

Aber ein wenig der Reihe nach:


Zu Beginn der Veranstaltung wurde Andreas Hess eine Ehrenmedaille in Gold und eine Ehrenurkunde des Deutschen Karate Verbandes für sein Engagement und hervorragende Vereinsarbeit überreicht.


Zudem wurde positiv die Mitgliederentwicklung in der Karateabteilung des mitgliederstärksten Vereins Sportclub Berlin e.V. hervorgehoben.


Der BKV verzeichnet insgesamt eine sehr positive Mitgliederentwicklung.


Beim Thema der DKV-Entwicklung kamen Fragen zu Ausgaben des Deutschen Karate Verbandes, die teilweise als überzogen und sinnlos empfunden wurden, die jedoch meist nur vom Deutschen Karate Verband beantwortet werden können.


Dr. Carsten Brunner berichtete mündlich über seine Arbeit als Referent für Gewaltschutz/Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Es gibt wesentlich mehr Anfragen nach Schulungen als er bedienen kann. Darum lädt er Trainer*innen ein, entsprechende Ausbildungslehrgänge  und Schulungen zu besuchen, um auf diesem Gebiet der Nachfrage nachkommen zu können.




Die Referent*innen-Berichte lagen ansonsten vor und führten nicht zu weiteren Nachfragen.

Alle schriftlich eingereichten Berichte können zudem auf der BKV-Homepage unter "Tätigkeitsberichte" eingesehen werden.


Das Präsidium wurde en bloc und einstimmig entlastet. Der Jahresrechnung 2024 und dem Haushaltsplan 2025 wurden zugestimmt und die Kassenprüfer*innen wurden entlastet.


Die kommissarisch eingesetzten Referenten

Leistungssport: Peter Biermann

Schulsport: Wilson Sturm

Medien: Ole Jendreizik

wurden bestätigt.


Zudem wurde die Neufassung der auf der Jugendvollversammlung beschlossenen Jugendordnung bestätigt.


Die Änderungen der KHG-Ordnung, Sportordnung und die Neufassungen der Geschäftsordnung und Mitgliedschaftsordnung wurden angenommen.


Im Rahmen der Abstimmungen wurde u.a. über die Nominierungen von Sportler*innen zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften diskutiert. Bei den zweiten und dritten Plätzen bei Berliner Meisterschaften werden die Athlet*innen nicht automatisch nominiert, es werden auch Kaderzugehörigkeit, Trainingsteilnahme, Konstanz und längerfristige Leistungen mit bewertet. Nicht alle der MV-Anwesenden teilen diesen Ansatz.

Unabhängig von „Nominierungsgerechtigkeit“, Sinnhaftigkeit und Motivation durch die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften spielen noch die Finanzierung und Bezuschussung von Leistungssportmaßnahmen eine Rolle. Wobei von Leistungssport im engeren Sinne in unserem Verband eher selten die Rede sein kann. Aber grundsätzlich besteht sicher die Frage, in welchen Bereichen sich unser Verband hauptsächlich exponieren möchte und wie die knappen materiellen Ressourcen sinnvoll aufgeteilt werden sollen.


Hans Kurtzweg konnte sich mit seinem Antrag, Koshinkan als Stilrichtung in den BKV aufzunehmen, durchsetzen.

 

Der Antrag auf Abwahl unserer Präsidentin wurde länger diskutiert, wobei der Eindruck entstehen konnte, dass die Möglichkeiten der Präsidentin eines ziemlich kleinen Verbandes und der Vizepräsidentin im Deutschen Karate Verbandes deutlich überschätzt werden. Es gibt Abstimmungen und Zuständigkeiten, über die man sich nicht hinwegsetzten kann. Es könnte zudem inzwischen bekannt sein, dass sich Kathrin immer äußerst intensiv und zeitaufwändig für die Interessen unseres Berliner Verbandes einsetzt, nur dass ihr Stil eher nicht lautstark ist.

 

Insgesamt wäre es wünschenswert, wieder mehr Sachlichkeit in die Diskussionen zu bringen. Bei einigen Fragen wäre es hilfreich, sie innerhalb kleinerer Gremien in Ruhe zu besprechen und unter der Maßgabe, das Karate gemeinsam voranbringen zu wollen, abzustimmen. Voraussetzung dafür wäre u.a. eine rege Teilnehme der Vereinsvertreter*innen an Gesprächsangeboten. Genauso interessant wäre es, Anregungen und Vorschläge aus den Vereinen zu erhalten.

Naja - Alles fließt.


Abschließend wurde auch der Neuaufnahme des Vereins Sochin Karate e.V. auf der MV zugestimmt. Wir freuen uns, den neuen Verein im BKV begrüßen zu dürfen.

 

Verfasserin: B. Benjes 

 


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